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Porträt eines ehemaligen Zwangsarbeiters von Thomas Herko und Karl Rothauer
Österreich 2003 – 20 min. – DVCAM
Teilweise Ausstrahlung in der ZIB2
Der Italiener Jor Maso wurde im Jänner 1944 als Zwangsarbeiter in das Großdeutsche Reich gebracht und arbeitete zunächst in Wörgl und in Wien. Im November 1944 wurde er und seine Kollegen an die Ungarische Grenze verlegt, wo sie Panzergräben ausheben mussten. In Deutschkreuz lernte er die Familie Strobl kennen, die ihn mit Essen versorgte. Er kehrte nach einigen Umwegen im Juni 1945 nach Italien zurück. Als Herr Maso nach über 55 Jahren vom österreichischen Staat Geld aus dem Versöhnungsfond für Zwangsarbeiter erhält, schenkt er das Geld dem Sohn der Familie Strobl, um diese Versöhnungsgeste weiterzugeben.