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Dokumentarfilm von Claudio Ruggieri
Österreich 2001 – 14 min – MiniDV/DVCAM
Vom 1. bis 3. Juli 2001 fand in Salzburg die jährliche Tagung des “World Economic Forum” statt. Der Verein offscreen startete in Kooperation mit dem Institut für Publizistik der Universität Salzburg zu diesem Anlass ein Doku-Film-Projekt, das die Erlebnisse der WEF-Gegner an diesen drei Tagen in Salzburg widerspiegeln sollte.
Herausgekommen sind dabei beklemmende Aufnahmen über das fragwürdige Verhalten der Polizei (Absicht oder doch nur Inkompetenz?), die den dreitägigen Ausnahmezustand in der Stadt offensichtlich dazu benutzte, um nach Belieben, und Abseits jeglicher demokratiepolitischer Verantwortung, gegen Demonstranten, aber auch gegen Passanten und Salzburger Bürger, vorzugehen und diese ins kriminelle Eck zu drängen.
Die Doku versucht der Frage nachzugehen, warum es ausgerechnet in der Wolf-Dietrich-Straße zur Einkesselung der Demonstranten, zusammen mit einer Reihe von zufällig anwesenden Passanten kam, und warum die Polizei den stundenlangen kollektiven Freiheitsentzug dazu benutzte, um sinnlos Gewalt anzuwenden. Trotz der Bemühungen zur Deeskalation ist es der ‚besonnen’ agierenden Polizei leider nicht gelungen, gefährliche und gewalttätige Demonstranten und gemeingefährliche Chaoten zu Vernunft zu bringen.